Oberbrunnwald

Oberbrunnwald (Rotte)
Ortschaft
Katastralgemeinde Bernhardschlag
Oberbrunnwald (Österreich)
Oberbrunnwald (Österreich)
Basisdaten
Pol. Bezirk, Bundesland Urfahr-Umgebung (UU), Oberösterreich
Gerichtsbezirk Rohrbach
Pol. Gemeinde Vorderweißenbach
Koordinaten 48° 31′ 7″ N, 14° 12′ 32″ OKoordinaten: 48° 31′ 7″ N, 14° 12′ 32″ Of1
f3f0
Einwohner der Ortschaft 54 (1. Jän. 2026)
Fläche d. KG 25,56 km² (31. Dez. 2023)
Statistische Kennzeichnung
Ortschaftskennziffer 12345
Katastralgemeindenummer 45402
Zählsprengel/ -bezirk Bernhardschlag (41625 000)
Quelle: STAT: Ortsverzeichnis; BEV: GEONAM; DORIS
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54

BW

Oberbrunnwald ist eine Ortschaft in den Gemeinden Vorderweißenbach und Oberneukirchen im Bezirk Urfahr-Umgebung sowie in der Gemeinde Helfenberg im Bezirk Rohrbach in Oberösterreich und hat 54 Einwohner (Stand 1. Jänner 2026).

Geographie

Oberbrunnwald gehört zu den Orten in Österreich, die in mehreren Gemeinden liegen. Der größte Teil der Ortschaft Oberbrunnwald liegt in der Gemeinde Vorderweißenbach und ist dort Teil der Katastralgemeinde Bernhardschlag sowie des Zählsprengels Bernhardschlag und umfasst 19 Adressen (Stand 1. April 2020).

Die Ortschaft liegt am westlichen Rand des Forstgebietes Brunnwald, einem südlichen Böhmerwaldausläufer.

Geschichte

Die Ortschaft wurde als „Obern Brun Wald Häuser“ erstmals in der Josephinischen Landesaufnahme um 1775 beschrieben. Der Name bezieht sich auf den bereits 1435 erstmals erwähnten Brunnwald und wird mit der näheren Bestimmung „Ober-“ gegenüber den Nachbarsiedlungen Mitterbrunnwald und Unterbrunnwald abgegrenzt.

Im Jahr 1786 wurden die Ortschaften Oberbrunnwald, Mitterbrunnwald und Unterbrunnwald im Zuge der Pfarrregulierung durch Kaiser Joseph II. in das Pfarrgebiet Traberg eingegliedert.

1938 waren in der Ortschaft Oberbrunnwald ein Flachshändler, ein Frächter, ein Marktfahrer, eine Schneiderin und zwei Weber ansässig.

Im Jahr 1972 wurde die Telefongemeinschaft Traberg/Oberbrunnwald gegründet, damit deren Mitglieder rascher zu einem privaten Telefonanschluss kommen könnten. Der endgültige Ausbau war bis 1981 geplant gewesen, es dauerte allerdings bis 1985, bis alle Telefonanschlüsse hergestellt waren.

Freizeit

Literatur

Einzelnachweise

  1. ↑ Statistik Austria: Bevölkerung am 1.1.2026 nach Ortschaften (Gebietsstand 1.1.2026), (ODS, 500 KB)
  2. ↑ DORIS (Digitales Oberösterreichisches Raum-Informations-System). Land Oberösterreich, Abteilung Geoinformation und Liegenschaft, abgerufen am 4. Februar 2026.
  3. ↑ Statistik Austria (Hrsg.): Ortsverzeichnis Oberösterreich 2001. Verlag Österreich, Wien 2005, ISBN 3-902452-43-9, S. 343 (statistik.at [PDF; abgerufen am 4. Februar 2026]).
  4. ↑ Bundesamt für Eich- und Vermessungswesen: Österreichisches Adressregister, Stichtagsdaten vom 1.4.2020 (online)
  5. ↑ Karl Hohensinner, Peter Wiesinger, unter Mitarbeit von Hermann Scheuringer, Michael Schefbäck: Die Ortsnamen des politischen Bezirkes Urfahr-Umgebung (Mittleres Mühlviertel) (= Ortsnamenbuch des Landes Oberösterreich. Band 10). Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, Wien 2006, ISBN 978-3-7001-3676-7, S. 92, Nr. 10.2.6.5 (Kapitel „Brunnwald ZH 18–52; Brunnwaldhäuseln ZH von Brunnwald; Schloß Brunnwald Schl von Brunnwald; Mitterbrunnwald ZH 20–79; Oberbrunnwald R 18–82 = 10.2.1.2 Brunnwald, Ober-; Unter- / Oberneukirchen = Brunnwald, Ober- / Pol. Bez. Rohrbach“; Details siehe den Ortschaftsartikel Brunnwald).
  6. ↑ Vorderweißenbach. Heimat. Geschichte. Gegenwart. 2025, S. 204 (Die Ortschaften Brunnwald, Amesberg, Amesschlag und Ortschlag gehören ebenfalls nicht zur Pfarre Vorderweißenbach, sondern seit jeher zur Pfarre Leonfelden).
  7. ↑ Adressbuch von Österreich für Industrie, Handel, Gewerbe und Landwirtschaft, Herold Vereinigte Anzeigen-Gesellschaft, 12. Ausgabe, Wien 1938, S. 696 (findbuch.at [PDF]).
  8. ↑ Vorderweißenbach. Heimat. Geschichte. Gegenwart. 2025, S. 177.
  9. ↑ S2 Brunnwald-Runde. In: bergfex.at. Abgerufen am 16. Mai 2026.