Mitterbrunnwald

Mitterbrunnwald (zerstreute Häuser)
Ortschaft
Katastralgemeinde Bernhardschlag
Mitterbrunnwald (Österreich)
Mitterbrunnwald (Österreich)
Basisdaten
Pol. Bezirk, Bundesland Urfahr-Umgebung (UU), Oberösterreich
Gerichtsbezirk Rohrbach
Pol. Gemeinde Vorderweißenbach
Koordinaten 48° 30′ 10″ N, 14° 13′ 30″ OKoordinaten: 48° 30′ 10″ N, 14° 13′ 30″ Of1
f3f0
Einwohner der Ortschaft 60 (1. Jän. 2026)
Fläche d. KG 25,56 km² (31. Dez. 2023)
Statistische Kennzeichnung
Ortschaftskennziffer 12344
Katastralgemeindenummer 45402
Zählsprengel/ -bezirk Bernhardschlag (41625 000)
Quelle: STAT: Ortsverzeichnis; BEV: GEONAM; DORIS
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60

BW

Mitterbrunnwald ist eine Ortschaft in der Gemeinde Vorderweißenbach im Bezirk Urfahr-Umgebung in Oberösterreich und hat 60 Einwohner (Stand 1. Jänner 2026).

Geographie

Die Ortschaft Mitterbrunnwald ist Teil der Katastralgemeinde Bernhardschlag sowie des Zählsprengels Bernhardschlag und umfasst 28 Adressen (Stand 1. April 2020).

Die Ortschaft liegt am südwestlichen Rand des Forstgebietes Brunnwald, einem südlichen Böhmerwaldausläufer. Sie wird im Norden vom Matzenbachl und im Süden vom Distelbach begrenzt.

Geschichte

Die Ortschaft wurde als „Mittern Prunnwald“ erstmals in der Josephinischen Landesaufnahme um 1775 beschrieben. Der Name bezieht sich auf den bereits 1435 erstmals erwähnten Brunnwald und wird mit der näheren Bestimmung „Mitter-“ gegenüber den Nachbarsiedlungen Oberbrunnwald und Unterbrunnwald abgegrenzt.

Im Jahr 1786 wurden die Ortschaften Oberbrunnwald, Mitterbrunnwald und Unterbrunnwald im Zuge der Pfarrregulierung durch Kaiser Joseph II. in das Pfarrgebiet Traberg eingegliedert.

Im Jahr 1938 waren in der Ortschaft Mitterbrunnwald ein Müller mit Sägewerk, ein Viehhändler, ein Wasenmeister und ein Landwirt ansässig.

Infrastruktur

Die Gemeindestraße Mitterbrunnwald wurde im Jahr 1959 ausgebaut.

Freizeit

Literatur

Einzelnachweise

  1. ↑ Statistik Austria: Bevölkerung am 1.1.2026 nach Ortschaften (Gebietsstand 1.1.2026), (ODS, 500 KB)
  2. ↑ DORIS (Digitales Oberösterreichisches Raum-Informations-System). Land Oberösterreich, Abteilung Geoinformation und Liegenschaft, abgerufen am 4. Februar 2026.
  3. ↑ Statistik Austria (Hrsg.): Ortsverzeichnis Oberösterreich 2001. Verlag Österreich, Wien 2005, ISBN 3-902452-43-9, S. 343 (statistik.at [PDF; abgerufen am 4. Februar 2026]).
  4. ↑ Bundesamt für Eich- und Vermessungswesen: Österreichisches Adressregister, Stichtagsdaten vom 1.4.2020 (online)
  5. ↑ Karl Hohensinner, Peter Wiesinger, unter Mitarbeit von Hermann Scheuringer, Michael Schefbäck: Die Ortsnamen des politischen Bezirkes Urfahr-Umgebung (Mittleres Mühlviertel) (= Ortsnamenbuch des Landes Oberösterreich. Band 10). Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, Wien 2006, ISBN 978-3-7001-3676-7, S. 92, Nr. 10.2.6.5 (Kapitel „Brunnwald ZH 18–52; Brunnwaldhäuseln ZH von Brunnwald; Schloß Brunnwald Schl von Brunnwald; Mitterbrunnwald ZH 20–79; Oberbrunnwald R 18–82 = 10.2.1.2 Brunnwald, Ober-; Unter- / Oberneukirchen = Brunnwald, Ober- / Pol. Bez. Rohrbach“; Details siehe den Ortschaftsartikel Brunnwald).
  6. ↑ Vorderweißenbach. Heimat. Geschichte. Gegenwart. 2025, S. 204 (Die Ortschaften Brunnwald, Amesberg, Amesschlag und Ortschlag gehören ebenfalls nicht zur Pfarre Vorderweißenbach, sondern seit jeher zur Pfarre Leonfelden).
  7. ↑ Adressbuch von Österreich für Industrie, Handel, Gewerbe und Landwirtschaft, Herold Vereinigte Anzeigen-Gesellschaft, 12. Ausgabe, Wien 1938, S. 683 (findbuch.at [PDF]).
  8. ↑ S2 Brunnwald-Runde. In: bergfex.at. Abgerufen am 16. Mai 2026.