Gosewerder Gemeinde Amt Neuhaus | ||
|---|---|---|
| Koordinaten: | 53° 9′ N, 11° 5′ O | |
| Fläche: | 1,37 km² | |
| Eingemeindung: | 1. April 1929 | |
| Eingemeindet nach: | Laake | |
| Postleitzahl: | 19273 | |
| Vorwahl: | 038845 | |
Lage von Gosewerder in Niedersachsen | ||
Gosewerder ist ein Ortsteil der Gemeinde Amt Neuhaus im Landkreis Lüneburg in Niedersachsen. Bis 1929 bildete Gosewerder eine eigenständige Gemeinde. Innerhalb von Amt Neuhaus gehört Gosewerder zur Ortschaft Tripkau.
Gosewerder ist ein nur noch aus zwei Bauernhöfen bestehender kleiner Weiler vier Kilometer südwestlich von Tripkau direkt hinter dem Elbdeich.
Gosewerder gehörte vor den Napoleonischen Kriegen zum Amt Neuhaus im Lauenburgischen des Kurfürstentums Hannover. Von 1811 bis 1813 gehörte der Ort zu Frankreich und dort zum Kanton Neuhaus im Departement der Elbmündung. 1814 fiel Gosewerder an Hannover zurück und gehörte dort wieder zum Amt Neuhaus i.L. 1867 fiel Gosewerder mit dem gesamten Königreich Hannover an Preußen und gehörte dort seit 1885 zum Kreis Bleckede.
Am 1. April 1929 wurde Gosewerder nach Laake eingemeindet. Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs wurde Laake mit Gosewerder dem Landkreis Hagenow im Land Mecklenburg der Sowjetischen Besatzungszone zugeschlagen, der ab 1949 zur DDR gehörte. Am 1. Juli 1950 wurde Laake nach Tripkau eingemeindet, das seit 1952 zum Kreis Hagenow im Bezirk Schwerin der DDR gehörte. Tripkau gehörte ab 1990 zum Land Mecklenburg-Vorpommern der Bundesrepublik Deutschland und wechselte am 30. Juni 1993 in den Landkreis Lüneburg des Landes Niedersachsen. Am 1. Oktober 1993 wurde Tripkau mit Gosewerder Teil der Gemeinde Amt Neuhaus.
| Jahr | Einwohner | Quelle |
|---|---|---|
| 1812 | 56 | |
| 1845 | 77 | |
| 1871 | 143 | |
| 1885 | 125 | |
| 1895 | 41 | |
| 1905 | 51 |