Gutitz

Gutitz
Gemeinde Amt Neuhaus
Koordinaten: 53° 14′ N, 10° 59′ OKoordinaten: 53° 13′ 54″ N, 10° 58′ 52″ O
Fläche: 5,29 km²
Einwohner: 185
Bevölkerungsdichte: 35 Einwohner/km²
Eingemeindung: 30. September 1928
Eingemeindet nach: Zeetze
Postleitzahl: 19273
Vorwahl: 038841
Gutitz (Niedersachsen)
Gutitz (Niedersachsen)
Lage von Gutitz in Niedersachsen

Gutitz ist ein Ortsteil und eine Gemarkung der Gemeinde Amt Neuhaus im Landkreis Lüneburg in Niedersachsen. Bis 1928 bildete Gutitz eine eigenständige Gemeinde im damaligen Kreis Bleckede. Innerhalb von Amt Neuhaus gehört Gutitz zur Ortschaft Stapel.

Geographie

Gutitz ist mit Zeetze zu einem gemeinsamen Dorf zusammengewachsen und bildet die nordwestliche Hälfte dieses Dorfes. Die Krainke fließt südwestlich an dem Dorf vorbei, das etwa sieben Kilometer südöstlich von Neuhaus liegt.

Geschichte

Gutitz gehörte vor den Napoleonischen Kriegen zum Amt Neuhaus im Lauenburgischen des Kurfürstentums Hannover. Von 1811 bis 1813 gehörte der Ort zu Frankreich und dort zum Kanton Neuhaus im Departement der Elbmündung. 1814 fiel Gutitz an Hannover zurück und gehörte dort wieder zum Amt Neuhaus i.L. 1867 fiel Gutitz mit dem gesamten Königreich Hannover an Preußen und gehörte dort seit 1885 zum Kreis Bleckede.

Am 30. September 1928 wurde Gutitz nach Zeetze eingemeindet. Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs wurde Zeetze mit Gutitz dem Landkreis Hagenow im Land Mecklenburg der Sowjetischen Besatzungszone zugeschlagen, der ab 1949 zur DDR gehörte. Zeetze gehörte seit 1952 zum Kreis Hagenow im Bezirk Schwerin der DDR und wurde am 1. Januar 1974 nach Stapel eingemeindet. Stapel gehörte ab 1990 zum Land Mecklenburg-Vorpommern der Bundesrepublik Deutschland und wechselte am 30. Juni 1993 in den Landkreis Lüneburg des Landes Niedersachsen. Am 1. Oktober 1993 wurde Stapel mit Gutitz Teil der Gemeinde Amt Neuhaus.

Einwohnerentwicklung

Jahr Einwohner Quelle
1812159
1845236
1871213
1885220
1895238
1905189

Verkehr

Gutitz liegt an der Bundesstraße 195, die von Wittenberge über Neuhaus nach Boizenburg führt.

Einzelnachweise

  1. 1 2 Daten und Karte der Gemarkung Gutitz
  2. ↑ Christoph Barthold Scharf: Der Politische Staat des Churfürstentum Braunschweig-Lüneburg. Johann Georg Berenberg, Lauenburg 1777 (google.de).
  3. 1 2 Albrecht Friedrich Ludolph Lasius: Der Französische Kayser-Staat unter der Regierung des Kaysers Napoleon des Grossen im Jahre 1812. Kißling, Osnabrück 1813 (google.de).
  4. ↑ Amtsblatt der Regierung Lüneburg 1928, S. 233
  5. ↑ Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Gemeinden 1994 und ihre Veränderungen seit 01.01.1948 in den neuen Ländern. Metzler-Poeschel, Stuttgart 1995, ISBN 3-8246-0321-7.
  6. ↑ Friedrich W. Harseim, C. Schlüter (Hrsg.): Statistisches Handbuch für das Königreich Hannover. Schlüter, Hannover 1848 (google.de).
  7. ↑ Volkszählung 1871
  8. ↑ Volkszählung 1885
  9. ↑ Volkszählung 1895
  10. ↑ Volkszählung 1905