Wehningen Gemeinde Amt Neuhaus | ||
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| Koordinaten: | 53° 10′ N, 11° 10′ O | |
| Höhe: | 14 m ü. NHN | |
| Einwohner: | 141 (2017) | |
| Eingemeindung: | 1. Juli 1950 | |
| Eingemeindet nach: | Tripkau | |
| Postleitzahl: | 19273 | |
Lage von Wehningen in Niedersachsen
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Torbogen am Haupteingang zum ehem. Wasserschloss und Schlosspark Wehningen | ||

Wehningen (niederdeutsch Wähningen) ist ein Dorf im Ortsteil Tripkau der Gemeinde Amt Neuhaus in Niedersachsen. Der Ort bildete bis 1950 eine eigenständige Gemeinde, die von 1928 bis 1945 Junker-Wehningen hieß.
Der Ort liegt sechs Kilometer östlich von Hitzacker am gegenüberliegenden Ufer der Elbe an der Mündung der Löcknitz im Biosphärenreservat Niedersächsische Elbtalaue. Wehningen grenzt an den Ortsteil Rüterberg der mecklenburgischen Landstadt Dömitz.
Für das Jahr 1848 wird angegeben, dass Wehningen 23 Wohngebäude hatte, in denen 181 Einwohner lebten. Für das adelige Gut Wehningen der Familie von Bernstorff waren es neun Wohngebäude mit 123 Einwohnern. Zu der Zeit war der Ort Pfarrsitz und verfügte über eine Schule. Am 1. Dezember 1910 hatte Wehningen im Kreis Bleckede 248 und der gleichnamige Gutsbezirk 114 Einwohner.
Im Rahmen der Auflösung der preußischen Gutsbezirke wurde der Gutsbezirk Wehningen am 17. Oktober 1928 in die Gemeinde Wehningen eingegliedert, die im gleichen Zuge den Namen Junker-Wehningen erhielt. Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs erhielt die Gemeinde ihren alten Namen zurück und wurde dem Landkreis Hagenow im Land Mecklenburg der Sowjetischen Besatzungszone zugeschlagen, der ab 1949 zur DDR gehörte. Im Rahmen der Gebietsänderungen in Mecklenburg wurde Wehningen am 1. Juli 1950 nach Tripkau eingemeindet. Nach der deutschen Wiedervereinigung wechselte der Ort am 30. Juni 1993 aus Mecklenburg-Vorpommern nach Niedersachsen in den Landkreis Lüneburg. Am 1. Oktober 1993 wurde Tripkau mit Wehningen in die Gemeinde Amt Neuhaus eingemeindet.
Im Zentrum des Dorfes befindet sich die schlichte Kirche zu Wehningen. Bemerkenswert sind die Alabasterreliefs des Altaraufsatzes aus dem 16. Jahrhundert.
Vom ehemaligen Schloss Wehningen ist nur noch ein Torbogen erhalten.