Popelau Gemeinde Amt Neuhaus | ||
|---|---|---|
| Koordinaten: | 53° 15′ N, 10° 53′ O | |
| Fläche: | 3,37 km² | |
| Einwohner: | 87 | |
| Bevölkerungsdichte: | 26 Einwohner/km² | |
| Eingemeindung: | 1. April 1929 | |
| Eingemeindet nach: | Konau | |
| Postleitzahl: | 19273 | |
| Vorwahl: | 038841 | |
Lage von Popelau in Niedersachsen | ||
Popelau ist ein Ortsteil und eine Gemarkung der Gemeinde Amt Neuhaus im Landkreis Lüneburg in Niedersachsen. Bis 1929 bildete Popelau eine eigenständige Gemeinde im damaligen Kreis Bleckede. Innerhalb von Amt Neuhaus gehört Popelau zur Ortschaft Haar.
Popelau ist ein kleines Straßendorf direkt hinter dem Elbdeich zwischen den Dörfern Konau und Darchau.



Popelau gehörte vor den Napoleonischen Kriegen zum Amt Neuhaus im Lauenburgischen des Kurfürstentums Hannover. Von 1811 bis 1813 gehörte der Ort zu Frankreich und dort zum Kanton Neuhaus im Departement der Elbmündung. 1814 fiel Popelau an Hannover zurück und gehörte dort wieder zum Amt Neuhaus i.L. 1867 fiel Popelau mit dem gesamten Königreich Hannover an Preußen und gehörte dort seit 1885 zum Kreis Bleckede.
Am 1. April 1929 wurde Popelau nach Konau eingemeindet. Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs wurde Konau mit Popelau dem Landkreis Hagenow im Land Mecklenburg der Sowjetischen Besatzungszone zugeschlagen, der ab 1949 zur DDR gehörte. Am 1. Juli 1950 wurde Konau nach Darchau eingemeindet, das seit 1952 zum Kreis Hagenow im Bezirk Schwerin der DDR gehörte. Darchau wiederum wurde am 1. Mai 1973 nach Haar eingemeindet. Haar gehörte ab 1990 zum Land Mecklenburg-Vorpommern der Bundesrepublik Deutschland und wechselte am 30. Juni 1993 in den Landkreis Lüneburg des Landes Niedersachsen. Am 1. Oktober 1993 wurde Haar mit Popelau Teil der Gemeinde Amt Neuhaus.
| Jahr | Einwohner | Quelle |
|---|---|---|
| 1812 | 145 | |
| 1845 | 133 | |
| 1871 | 184 | |
| 1885 | 158 | |
| 1895 | 162 | |
| 1905 | 145 |
Die St.-Lukas-Kapelle, die Zweiständer-Fachwerkhallenhäuser Elbstraße 17 und 21, die Fachwerkscheune Elbstraße 27, das Backstein-Wohnhaus Elbstraße 27 und ein alter DDR-Wachtturm am Elbdeich stehen unter Denkmalschutz. Teile des alten und des neuen Elbdeichs sowie vier alte Wurten sind geschützte Bodendenkmale.