Der Weiler liegt an der im Norden vom Pfarrsitz Utzenhofen herkommenden und im Süden zum ehemaligen Gemeindesitz Prönsdorf führenden Staatsstraße2240. Von Bernla aus führt eine Gemeindeverbindungsstraße in südöstlicher Richtung nach Albertshofen.
Geschichte
Bernla oder Bernlach, in Urkunden auch Bainla genannt, ist 1372/73 erwähnt, als die Ehrenfelser, die die bayerische Herrschaft Helfenberg innehatten, mit dieser Herrschaft ihren Teil von „Pernlauch“ an den Pfalzgrafen Rupprecht verpfändeten. Neben der nunmehrigen kurpfälzischen Herrschaft Helfenberg hatte auch das Benediktinerkloster Kastl hier Besitz. 1622 unterstanden der Herrschaft Helfenberg in Bernla 4 Höfe, davon einer öd liegend, und 3 Güter. Gegen Ende des Alten Reiches, um 1800, bestand Bernla aus 6 Anwesen der seit 1793 nunmehr kurfürstlich-bayerischen Herrschaft Helfenberg und aus einem gemeindlichen Hirtenhaus; der größte Hof war ein Viertelhof des Untertans Luther
1871: 55 Einwohner, 24 Gebäude, im Jahr 1873 ein Großviehbestand von 6 Pferden und 43 Stück Rindvieh,
1900: 45 Einwohner, 8 Wohngebäude,
1925: 53 Einwohner, 8 Wohngebäude,
1950: 50 Einwohner, 8 Wohngebäude,
1987: 37 Einwohner, 8 Wohngebäude, 8 Wohnungen.
Heute sind 11 Hausnummern vergeben.
Kirchliche Verhältnisse
Bernla gehört zur katholischen Pfarrei St. Vitus in Utzenhofen im Bistum Regensburg. Spätestens seit dem 19. Jahrhundert gingen die Kinder von Bernla dorthin zur Schule. Die Marienkapelle im Weiler stammt aus der Mitte des 19. Jahrhunderts und ist in die Bayerische Denkmalliste eingetragen.
Baudenkmäler
Die Kapelle St.Maria
In der Ortsmitte von Bernla gibt es mit der Kapelle St.Maria ein denkmalgeschütztes Bauwerk.
↑Sixtus Lampl und Otto Braasch: Denkmäler in Bayern, Band III: Oberpfalz. Ensembles, Baudenkmäler, Archäologische Geländedenkmäler, München: R. Oldenbourg Verlag, 1986, S. 162