Oberweiling Stadt Velburg | |
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| Koordinaten: | 49° 12′ N, 11° 39′ O |
| Höhe: | 480 m ü. NHN |
| Einwohner: | 396 (Jan. 2024) |
| Eingemeindung: | 1. Januar 1972 |
| Postleitzahl: | 92355 |
| Vorwahl: | 09182 |
St Mariä Geburt in Oberweiling | |
Oberweiling ist ein Gemeindeteil der Stadt Velburg im Landkreis Neumarkt in der Oberpfalz in Bayern und eine Gemarkung. Oberweiling hat nur 60 Einwohner (Stand 2013), die gesamte Gemarkung 396.
Das Pfarrdorf Oberweiling liegt im Oberpfälzer Jura etwa drei Kilometer von Velburg entfernt an der Schwarzen Laber. Benachbart ist das Dorf Finsterweiling.
Die Gemarkung Oberweiling hat eine Fläche von 12,275 km². Sie ist in 1081 Flurstücke aufgeteilt, die eine durchschnittliche Fläche von 11355,05 m² haben. In der Gemarkung liegen die Gemeindeteile Altenveldorf, Finsterweiling, Haumühle, Hollerstetten, Oberweiling, Reckenhofen, Regenfußmühle und Schallermühle.
Erstmals urkundlich erwähnt wurde der Ort am 20. November 1002 in einer Urkunde Kaiser Heinrichs II.
Im Königreich Bayern wurde um 1810 der Steuerdistrikt Oberweiling gebildet, dem neben Oberweiling die Ansiedlungen Finsterweiling, Froschau, Haumühle, Hollerstetten und Reckenhofen angehörten. Mit dem Gemeindeedikt vom 15. Mai 1818 wurde daraus die Ruralgemeinde Oberweiling, der 1830 die Ruralgemeinde Altenveldorf angegliedert wurde. Vor 1900 kamen auch die Orte Neumühle, Neuöd, Obermühle, Oberweiling, Regenfußmühle und Schallermühle dazu.
Am 1. Januar 1972 wurde bei der Gebietsreform in Bayern die bis dahin selbstständige Gemeinde Oberweiling in die Stadt Velburg eingegliedert.
Im Ort Oberweiling lebten
Die Freiwillige Feuerwehr Oberweiling sorgt für den Brandschutz und die allgemeine Hilfe. Im Ort befindet sich die alte Pfarrkirche St. Mariä Geburt sowie ein Schulhaus, das auch als Rathaus für die damalige Gemeinde Oberweiling diente und seit den 1970er-Jahren nach der Errichtung einer großen Schule in Velburg als Kleinkunstbühne namens „Kneipenbühne“ genutzt wird.