
Habsberg ist ein Gemeindeteil der Stadt Velburg im Landkreis Neumarkt in der Oberpfalz in Bayern. Habsberg liegt in der Gemarkung Oberwiesenacker.
Habsberg ist ein Wallfahrtsort im Oberpfälzer Jura. Auf dem Habsberg befinden sich die Kirche Maria Heil der Kranken, eine Gnadenkapelle sowie ein Diözesanjugendhaus des Bistums Eichstätt. Der Berg ist 621 m hoch und der nördlichste Etappenpunkt auf dem knapp 240 km langen Jurasteig im oberpfälzischen Juraland.
Bereits im 11. Jahrhundert wurde von den Grafen von Sulzbach-Kastl-Habsberg die Burg Habsberg erbaut, von der bis heute eine Zisterne erhalten ist. Die Burg war Teil eines Burgennetzes und diente auch zum Schutz vor wiederkehrenden Einfällen aus dem böhmischen Raum. Im 14. Jahrhundert wurde die Burg zerstört.
Gründer der Wallfahrt auf den Habsberg war ein Johannes Panzer, Gerichtspfleger des Grafen Tilly, vom Schloss Helfenberg bei Lengenfeld. 1680 ließ er zum Dank für seine Heilung von der Gicht auf dem Habsberg aus Resten der Burgruine eine Kapelle mit einer Votivtafel errichten. Im Jahr 1682 wurde die Kapelle fertiggestellt und zog bald viele Pilger an. 1731 wurde diese Kapelle abgebrochen und dafür eine größere errichtet. Am 13. September 1747 wurde diese eingeweiht und erhielt das Patrozinium Mariä Heimsuchung.
| Glocke | Name | Gewicht | Schlagton |
|---|---|---|---|
| 1 | Josefsglocke | 150 kg | e″ |
| 2 | Johannes-Evangelist-Glocke | 105 kg | fis″ |
Im Mai 2007 wurde am Fuße des Habsbergs das Haus am Habsberg als Bildungszentrum für Umweltpädagogik und Regionalentwicklung in Bayern eröffnet. Zu dieser Bildungseinrichtung gehört ein 2,4 ha großes Außengelände mit Streuobstwiese, Bauerngarten und einem Acker für Ökolandbau.
Die Einrichtung wurde als bayerische Umweltstation anerkannt und vom Bayerischen Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz als Träger der Dachmarke Umweltbildung.Bayern ausgezeichnet.
Koordinaten: 49° 18′ 47,6″ N, 11° 37′ 55,2″ O