Bogenhof Stadt Velburg | |
|---|---|
| Koordinaten: | 49° 16′ N, 11° 38′ O |
| Höhe: | 520 m |
| Einwohner: | 0 (25. Mai 1987)[Ohne Beleg] |
| Postleitzahl: | 92355 |
| Vorwahl: | 09182 |
Bogenhof ist ein Gemeindeteil der Stadt Velburg im Landkreis Neumarkt in der Oberpfalz in Bayern. Bogenhof liegt in der Gemarkung Deusmauer.
Die Einöde Bogenhof liegt im Oberpfälzer Jura der Fränkischen Alb etwa 2 km nordöstlich von Deusmauer in der Flur Bogenhofer Höhe auf 520 m ü. NHN.
Bogenhof ist über eine Gemeindeverbindungsstraße zu erreichen, die von der Kreisstraße NM 25 abzweigt und weiter zum Velburger Gemeindeteil Richthof führt.
Der Ortsname kann als „zum Hof am Bogen, an der Biegung“ gedeutet werden.
Die Einöde in der bayerisch-herzoglichen, ab 1505 pfalz-neuburgischen und später bayerisch-kurfürstlichen, jeweils an Adelige vergebenen Herrschaft Helfenberg ist 1588 in einer Amtstafel der Herrschaft verzeichnet. Auf dem Anwesen saß am Ende des Alten Reiches, um 1800, der Untertan Kellermann.
Im Königreich Bayern (1806) wurde um 1810 der Steuerdistrikt Deusmauer im Landgericht Parsberg gebildet, dem neben Deusmauer die Einöden Bogenhof und Wasenmeisterhütte angehörten. Mit dem Gemeindeedikt vom 15. Mai 1818 wurde daraus die Ruralgemeinde Deusmauer, die aus dem Dorf Deusmauer und den Einöden Bogenhof und Fallmeisterei bestand. In der Einöde Bogenhof wohnten
Im Zuge der Gebietsreform in Bayern wurde am 1. Januar 1972 die Gemeinde Deusmauer und damit auch der Bogenhof in die Stadt Velburg eingegliedert.
Heute wird das Gut Bogenhof als Christbaumplantage genutzt.
Der Bogenhof gehörte von altersher zur katholischen Pfarrei Oberwiesenacker im Eichstätter Diözesangebiet. Die Pfarrei wurde unter Pfalz-Neuburg 1552 lutherisch. Die Rekatholisierung erfolgte 1626. Den jeweiligen Glaubenswechsel mussten alle Untertanen vollziehen, auch die Bewohner des Bogenhofes. Am Bogenhof steht eine denkmalgeschützte Marienkapelle aus dem 18. Jahrhundert.
Ein reisender Wildbretschütze, der auf dem Bogenhof übernachtete, vertrieb aus Dank die Spatzen; deshalb seien dort seit Menschengedenken keine Spatzen mehr anzutreffen.