Escou

Escou
Escou (Frankreich)
Escou (Frankreich)
Staat Frankreich Frankreich
Region Nouvelle-Aquitaine
Département (Nr.) Pyrénées-Atlantiques (64)
Arrondissement Oloron-Sainte-Marie
Kanton Oloron-Sainte-Marie-2
Gemeindeverband Haut Béarn
Koordinaten 43° 11′ N, 0° 32′ WKoordinaten: 43° 11′ N, 0° 32′ W
Höhe 271–416 m
Fläche 6,19 km²
Einwohner 429 (1. Januar 2023)
Bevölkerungsdichte 69 Einw./km²
Postleitzahl 64870
INSEE-Code

Blick von Escou auf die Pyrenäen

Escou ist eine französische Gemeinde mit 429 Einwohnern (Stand 1. Januar 2023) im Département Pyrénées-Atlantiques in der Region Nouvelle-Aquitaine (vor 2016: Aquitanien). Sie gehört zum Arrondissement Oloron-Sainte-Marie und zum Kanton Oloron-Sainte-Marie-2 (bis 2015: Kanton Oloron-Sainte-Marie-Est).

Der Name in der gascognischen Sprache lautet Escor. Die Einwohner werden Escounois und Escounoises genannt.

Geographie

Escou liegt ca. 10 km östlich von Oloron-Sainte-Marie in der historischen Provinz Béarn.

Umgeben wird der Ort von den Nachbargemeinden:

Lasseube
Escout Kompassrose, die auf Nachbargemeinden zeigt
Herrère Ogeu-les-Bains

Escou liegt im Einzugsgebiet des Flusses Adour. Ein Zufluss des Gave d’Oloron, der Escou, durchquert das Gemeindegebiet mit seinen Nebenflüssen

Außerdem bewässen der Ruisseau Moulias und der Ruisseau Labronze, ein Nebenfluss der Aurance, das Gebiet der Gemeinde.

Geschichte

Eine frühe Besiedelung des Landstrichs lässt sich anhand der Funde von Dolmen bis in die Jungsteinzeit zurückverfolgen.

Erste Toponyme und Erwähnungen von Escou waren:

In der Volkszählung des Béarn von 1385 wurden in Escou elf Haushalte gezählt und vermerkt, dass die Gemeinde in der Bailliage von Oloron liegt.

In der Folge war Escou Sitz der Grundherrschaft, die auch die heutigen Nachbargemeinden Escout und Herrère umfasste.

Einwohnerentwicklung

Nach einem ersten Höchststand von über 500 Einwohnern in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts hat sich die Zahl bei kurzen Wachstumsphasen bis zu den 1970er Jahren um insgesamt über 50 % reduziert. Seitdem ist aufgrund der Nähe zu Oloron-Sainte-Marie ein Wachstum zu verzeichnen.

Jahr196219681975198219901999200620092023
Einwohner285273232273318319385385429
EinwohnerJahr2003004005006007001750180018501900195020002050Escou
Ab 1962 offizielle Zahlen ohne Einwohner mit Zweitwohnsitz
Quellen: EHESS/Cassini bis 2006, INSEE ab 2009

Sehenswürdigkeiten

Wirtschaft und Infrastruktur

Ossau-Iraty

Escou liegt in der Zone AOC des Ossau-Iraty, eines traditionell hergestellten Schnittkäses aus Schafmilch.

Landwirtschaft F...IndustrieBaugewer...Handel Transport so...Öffentlich...Landwirtschaft Forstwirtschaft FischereiIndustrieBaugewerbeHandel Transport sonstige DienstleistungenÖffentliche Verwaltung Lehre Gesundheit Sozialwesen
Aktive Arbeitsstätten nach Branchen am 31. Dezember 2014
Gesamt = 20

Bildung

Die Gemeinde verfügt über eine öffentliche Vorschule mit 70 Kindern im Schuljahr 2016/2017.

Verkehr

Escou ist erreichbar über die Routes départementales 116 und 516.

Die Linie 63 des TER Aquitaine, einer Regionalbahn der staatlichen SNCF, bedient die Strecke von Pau nach Bedous über Oloron-Sainte-Marie, der heute betriebene Teil der Bahnstrecke Pau–Canfranc. Der Schienenweg durchquert das Gemeindegebiet, aber seit der Stilllegung 1970 hat die Gemeinde keinen Haltepunkt.

Commons: Escou – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. ↑ Escou. Gasconha.com, abgerufen am 13. Mai 2017 (französisch).
  2. ↑ Pyrénées-Atlantiques Gentilé. habitant.fr, abgerufen am 13. Mai 2017 (französisch).
  3. ↑ Ma commune : Escou. Système d’Information sur l’Eau du Bassin Adour Garonne, abgerufen am 13. Mai 2017 (französisch).
  4. 1 2 Escou. Visites en Aquitaine, archiviert vom Original am 9. September 2016; abgerufen am 13. Mai 2017 (französisch).
  5. 1 2 Table dolménique d’Escou. Visites en Aquitaine, ehemals im Original (nicht mehr online verfügbar); abgerufen am 13. Mai 2017 (französisch). (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive) ( Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.)
  6. 1 2 Paul Raymond: Dictionnaire topographique du département des Basses-Pyrénées. In: Dictionnaire topographique de la France. Imprimerie nationale, 1863, S. 60, abgerufen am 13. Mai 2017 (französisch).
  7. ↑ Notice Communale Escou. EHESS, abgerufen am 13. Mai 2017 (französisch).
  8. ↑ Populations légales 2014 Commune d’Escou (64207). INSEE, abgerufen am 13. Mai 2017 (französisch).
  9. ↑ Église Saint-Pierre. Visites en Aquitaine, abgerufen am 13. Mai 2017 (französisch).
  10. ↑ église paroissiale Saint-Pierre. Ministerium für Kultur und Kommunikation, abgerufen am 13. Mai 2017 (französisch).
  11. ↑ Maison Capeig. Visites en Aquitaine, abgerufen am 13. Mai 2017 (französisch).
  12. ↑ Institut national de l’origine et de la qualité. Institut national de l’origine et de la qualité, archiviert vom Original am 19. Januar 2017; abgerufen am 13. Mai 2017 (französisch).  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.
  13. ↑ Caractéristiques des établissements en 2014 Commune d’Escou (64207). INSEE, ehemals im Original (nicht mehr online verfügbar); abgerufen am 13. Mai 2017 (französisch). (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)
  14. ↑ École maternelle. Nationales Bildungsministerium, abgerufen am 13. Mai 2017 (französisch).