„Jazz richtet sich gegen den Krieg. … Denn Jazz ist eine Musik, die aus der Unterdrückung geboren wurde, aus der Versklavung meines Volkes.“ –Archie Shepp (1966)
Der Jazz entwickelte sich Anfang des 20. Jahrhunderts in den USA und wurde in den 1920er-Jahren weltweit bekannt und beliebt. Diese Musikrichtung mit vielen Ausprägungen und Besonderheiten wird gelegentlich als die „Klassische Musik Amerikas“ bezeichnet.
Wenn du Lust hast, an den 22.405 Artikeln im Bereich Jazz mitzuarbeiten, besuche doch mal das WikiProjekt Jazz.
Blue Notes – Die Melodien des Jazz entwickelten sich aus den sehr unterschiedlichen TonsystemenAfrikas und Europas. Die als Kompromiss entstandenen „Zwischentöne“ sind zu einem wesentlichen Stilmerkmal dieser Musiksprache geworden.
Phrasierung und Tonbildung – Die Art und Weise, wie und wann ein Jazzmusiker seine Töne setzt und welche Klangfarbe er seinem Ton gibt, charakterisieren ihn unverkennbar.
Swing tanzen verboten.
Swing – Der swingende Rhythmus – als Option der Zeitgestaltung – konnte weder in Afrika noch in Europa entwickelt werden. Durch den kulturellen Zusammenprall von afrikanischer und westlicher Zeitauffassung hat sich diese Zeitausprägung („schwingender“ Rhythmus) entwickelt (Wechselspiel von afrikanischen Polyrhythmen auf vorwiegend von europäischer Harmonik geprägten Instrumenten).
Improvisation – Sie ist kein Privileg oder eine Erfindung des Jazz, und diese Form der spontanen Komposition ist doch ein zentrales Merkmal dieser Musik, die seit 100 Jahren mit deren unterschiedlichen Möglichkeiten experimentiert und Musiker wie Hörer immer wieder neu herausfordert.