Caudoviricetes

Caudoviricetes

Caudoviricetes

Systematik
Klassifikation: Viren
Realm: Duplodnaviria
Reich: Heunggongvirae
Phylum: Uroviricota
Klasse: Caudoviricetes
Taxonomische Merkmale
Genom: dsDNA linear/zirkulär unsegmentiert
Baltimore: Gruppe 1
Symmetrie: ikosaedrisch, tailed
Hülle: keine
Wissenschaftlicher Name
Caudoviricetes
Links
Typische Morphologie der Myoviren (Morphotyp A), Podoviren (Typ C) und Siphoviren (Typ B);
von links nach rechts.
Bacillus-Phage Gamma (Gattung Wbetavirus, Siphoviren)

Caudoviricetes (von lateinisch cauda ‚Schwanz‘) ist eine Klasse von Viren, die Bakterien und Archaeen als Wirte nutzen und eine Kopf-Schwanz-Struk­tur besitzen, weshalb die Mit­glieder der Caudo­viricetes einer­seits als Bakterio­phagen klassi­fiziert, anderer­seits gelegentlich informell als Schwanz­viren bezeichnet werden. Die Klasse umfasste bis zum März 2022 nur eine einzige vom International Committee on Taxonomy of Viruses (ICTV) bestätigte Ordnung, Caudo­virales. Diese Ordnung war 1998 von Hans-Wolfgang Ackermann aufgrund von EM-Aufnahmen der Virionen als Supergruppe aller geschwänzten Bakteriophagen vorgeschlagen worden, was in der Folge vom ICTV bestätigt wurde. Die klassische Unterteilung dieser Gruppe in Familien erfolgte ebenfalls hauptsächlich aufgrund der genauen Morphologie des am Kapsid sitzenden Schwanz­stückes:

In zunehmendem Maße erlangen aber Gen- und Genom- bzw. Proteom-Vergleiche für die Taxonomie an Bedeutung. Es zeigte sich dabei, dass diese drei traditionellen morphologisch begründeten Familien nicht monophyletisch waren. Teilweise sorgte häufiger hirzonteler Genaustausch (HGT) für eine mosaikartige oder hybride Zusammensetzung der Virion-Proteine. Dies hatte zur Folge, dass Genomsequenzen (sog. Contigs) aus der Metagenomik im bestehenden System – mit fehlender Information über die Morphologie – nicht zugeordnet werden konnten.

Um dieses Problem zu lösen, hatte das ICTV zunächst verschiedene Gruppen aus diesen herkömmlichen Familien – zunächst formell noch innerhalb der damaligen Ordnung Caudovirales – in neue geschaffene Familien verschoben, darunter die Ackermannviridae, Autographiviridae (jetzt Ordnung Autographivirales), Chaseviridae, Demerecviridae und Herelleviridae.

Im März 2021 resultierten diese Bestrebungen in dem Vorschlag einer kompletten Reorganisation der Klasse unter Abschaffung der bisherigen Ordnung Caudovirales; sowie der Auflösung der damaligen polyphyletischen Familien (Myoviridae, Podoviridae und Siphoviridae), wobei diese durch neue monophyletische Familien ersetzt werden und nur noch informell als nicht-taxonomische Gruppen zur morphologischen Klassifizierung (Morphotypen) bestehen bleiben.

Diesen Vorschlag hat das ICTV dann im März 2022 vollständig umgesetzt. Die Ordnung Caudovirales wurde aufgelöst. Der Klade der aus der Metagenomik identifizierten crAss-like phages wurde dabei gemäß Vorschlag der Rang einer Ordnung Crassvirales gegeben und noch weitere Ordnungen eingerichtet. Neben den oben genannten bereits aus den herkömmlichen drei Familien (Morphotypen) ausgegliederten Familien wurden dabei weitere Familien definiert, etliche Unterfamilien verblieben aber zunächst noch ohne Familienzuordnung.

Genom

Das Genom der Caudoviricetes ist unsegmentiert (monopartit), d. h. es besteht aus einem einzigen Molekül einer (gewöhnlich) doppelsträngigen DNA mit einer Größe von 18 bis 500 kBp (Kilobasenpaare). Es ist bei den klassischen Myo-, Sipho- und Podoviren linear, kann aber (wie bei den Crassvirales, en. crAss-like phages) auch als eine ringförmig geschlossene (zirkuläre) DNA vorliegen.

Neben den üblichen Nukleotiden des genetischen Codes besitzen die Caudoviricetes auch modifizierte, z. B. glykosylierte Basen (d. h. mit angehängten zusätzlichen Zuckerresten) oder 5-Hydroxymethylcytosin an Stelle von Cytosin. Die DNA befindet sich in einem 45 bis 170 nm im Durchmesser großen ikosaedrischen Kapsid aus meist 72 Kapsomeren; das Schwanzstück kann bis zu 230 nm lang sein.

Das Genom kodiert für 27 bis über 600 Gene, deren Anordnung stark variiert. Charakteristisch sind die den namensgebenden Schwanz kodierenden Schwanzproteine (tail proteins, TPs: major tail protein, MTP; minot tail protein, mTP) und Connectorproteine (connector proteins).

Das Genom kann von einzelsträngigen Lücken durchbrochen sein und im linearen Fall kovalent gebundene terminale Proteine besitzen. Im Bakterium können diese Caudoviricetes in das Nukleoid integrieren (Prophage) oder als lineares bzw. zirkuläres Plasmid in der Zelle verbleiben.

Die Anzahl der isolierten Genome ist verhältnismäßig hoch, da die Caudoviricetes einem ständigen genetischen Austausch zwischen viralem und bakteriellem Genom wie auch dem horizontalen Austausch als Plasmid zwischen Bakterien unterliegen (siehe horizontaler Gentransfer). Es entsteht so eine Vielzahl von so genannten „Mosaiktypen“.

Verbreitung

Die Caudoviricetes sind stammesgeschichtlich sehr alte Viren mit großen Populationsvarianten und weltweiter Verbreitung. Man schätzt, dass sich etwa 1031 Virionen der Caudoviricetes in der Biosphäre befinden, die aneinandergelegt einer Strecke von 2×108 Lichtjahren entsprächen. Die Caudoviricetes machen den überwiegenden Anteil des Virioplanktons in den Meeren und Gewässern aus.

Systematik

Mit Stand 20. März 2026 kennt das International Committee on Taxonomy of Viruses (ICTV) die folgenden Familien und Unterfamilien (ergänzt um einige Vorschläge in doppelten Anführungszeichen), wobei etliche Gattungen, Unterfamilien und Familien noch ohne Zuordnung sind:

Klasse Caudoviricetes

Galerie

Anmerkungen

  1. ↑ mit Poseidoniales virus P01 (Poseidoniales virus isolate PR24_contig_10065_pilon), Zugriffsnummer PP497040.
  2. ↑ mit Caudoviricetes sp. isolate ctR3g24, Zugriffsnummer BK057374.
  3. ↑ mit Virus sp. ctML55, Zugriffsnummer BK059105.
  4. ↑ Im Oktober 2023 das tiefste je gefundene Virus (Marianengraben). Wirt: Halomonas meridiana H4907.
  5. ↑ Weitere Sequenzen, wie OJML01000036.1 und OLOC01000071.1 wurden inzwischen von den Autoren zurückgezogen. Das gilt auch für die Sequenzen zu den gleichzeitig vorgeschlagenen Familien „Gratiaviridae“ und „Quimbyviridae“, sowie die mögliche Familie „Group 4986“.

Literatur

Commons: Caudoviricetes – Sammlung von Bildern und Videos
Wikispecies: Caudoviricetes – Artenverzeichnis

Einzelnachweise

  1. 1 2 ICTV: ICTV Master Species List 2019.v1, New MSL including all taxa updates since the 2018b release, March 2020 (MSL #35).
  2. ↑ ICTV: ICTV Master Species List 2020.v1, New MSL including all taxa updates since the 2019 release, March 2021 (MSL #36).
  3. 1 2 ICTV: ICTV Master Species List 2021.v1, New MSL including all taxa updates since the 2020 release, March 2022 (MSL #37).
  4. ↑ ICTV: ICTV Master Species List 2021.v2, New MSL including some corrections.
  5. ↑ NCBI Taxonomy Browser: Bacillus phage Gamma (species).
  6. 1 2 3 Julien Lossouarn, Susan Lehman, Igor Tolstoy, Andrew Kropinski, Evelien Adriaenssens, Marie-Agnès Petit: Create a new family Zimmerviridae (Class: Caudoviricetes). ICTV Approved Proposals: 2025.083B.Zimmerviridae_1nf_3nsf_4ng_9ns. Datum der Revision 11. März 2025.
  7. ↑ Melissa B. Duhaime, Natalie Solonenko, Simon Roux, Nathan C. Verberkmoes, Antje Wichels, Matthew B. Sullivan: Comparative Omics and Trait Analyses of Marine Pseudoalteromonas Phages Advance the Phage OTU Concept. In: Frontiers in Microbiology, Sec. Virology, Band 8, 6. Juli 2017; doi:10.3389/fmicb.2017.01241 (englisch).
  8. 1 2 3 4 5 Dann Turner, Andrew M. Kropinski, Evelien M. Adriaenssens: A Roadmap for Genome-Based Phage Taxonomy, in: MDPI Viruses Band 13, Nr. 3, Section Bacterial Viruses, 18. März 2021, 506, fdoi:10.3390/v13030506
  9. ↑ Dann Turner, Liliana Cristina Moraru, Evelien M. Adriaenssens, Andrew M. Kropinski: Create one new family (Zierdtviridae) including two new subfamilies (Emilbogenvirinae and Toshachvirinae) and eight genera (Caudoviricetes). Vorschlag 2021.094B (zip:docx), angenommen (Actinobacteriophages Study Group, Bacterial Viruses Subcommittee). Mai 2021.
  10. ↑ ICTV: MSL #40.v1, 3. März 2025.
  11. 1 2 ICTV: VMR_MSL40.v1.
  12. ↑ NCBI Nucleotide: MAG: Poseidoniales virus isolate PR24_contig_10065_pilon. Accession: PP497040.
  13. ↑ NCBI Taxonomy Browser: Crassvirales (order).
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  16. ↑ Andrey N. Shkoporov, Stephen R. Stockdale, Evelien M. Adriaenssens, Natalya Yutin, Eugene V. Koonin, B. E. Dutilh, Mart Krupovic, Robert A. Edwards, I. Tolstoy, C. Hill (crAss-like phages Study Group): Create one new order (Crassvirales) including four new families, ten new subfamilies, 42 new genera and 73 new species (Caudoviricetes). 2021.022B.R.Crassvirales (zip:docx). Revision vom 13. Mai 2021 (englisch).
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  21. 1 2 3 Y. Liu et al. (ICTV Archaeal Viruses Subcommittee): Proposal 2021.001A (zip:docx), PDF (via Universität Helsinki). Create three new orders and 14 new families in the class Caudoviricetes (Duplodnaviria, Uroviricota) for classification of archaeal tailed viruses. Oktober 2020.
  22. 1 2 3 4 ICTV: VMR_MSL41.v1.
  23. ↑ NCBI Nucleotide: MAG TPA_asm: Caudoviricetes sp. isolate ctR3g24, …. Accession: BK057374.
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  28. ↑ Sally M. H. Byers, Andrea Rocker, To N. T. Nguyen, Natalia C. Rosas, George Taiaroa, Kher Shing Tan, Yan Li, Jonathan J. Wilksch, Joel R. Steele, Ralf B. Schittenhelm, Rhys A. Dunstan, Francesca L. Short, Trevor Lithgow: Telomere bacteriophages are widespread and equip their bacterial hosts with potent interbacterial weapons. In: Science Advances, Band 11, Nr. 18, 30. April 2025; doi:10.1126/sciadv.adt1627 (englisch). Dazu:
  29. ↑ Evelien M. Adriaenssens, Mart Krupovic et al.: Taxonomy of prokaryotic viruses: 2018–2019 update from the ICTV Bacterial and Archaeal Viruses Subcommittee. In: Archives of Virology, Band 165, 11. März 2020, S. 1253–1260; doi:10.1007/s00705-020-04577-8, ResearchGate:339882046, PDF (PDF) – (englisch).
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  34. ↑ Sofia Medvedeva, Jiarui Sun, Natalya Yutin, Eugene V. Koonin, Takuro Nunoura, Christian Rinke, Mart Krupovic: ictv.global (zip:docx): Create one new order, ‘Atroposvirales’ and two new families, ‘Verdandiviridae’ and ‘Skuldviridae’ for classification of viruses of Asgardarchaeota. Oktober 2021.
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  37. 1 2 E. M. Adriaenssens, T. Tolstoy, A. M. Kropinski, C. Moraru, J. Wittmann: 2020.146B.R.Schitoviridae.zip (docx, xlsx), Vorschlag an das ICTV 2020.146B.R.Schitoviridae: Create one new family (Schitoviridae) including eight existing subfamilies and 40 existing genera (Caudovirales), 6. Juli 2020.
  38. ↑ ICTV: Bacterial and archaeal virus proposals (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im März 2023. Suche im Internet Archive) ( Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.) (zip): 2020.146B.R.Schitoviridae.xlsx
  39. ↑ NCBI Nucleotide: Rock metagenome contig139. Accession: LMAX01000001.
  40. ↑ ICTV: 2018.139B.Ud.v1.Saltoviridae.xlsx (Memento vom 11. November 2019 im Internet Archive), ICTV Proposals: Saltoviridae, vom 27. August 2018. Der Link funktioniert, zwei Fehlermeldungen der Wayback-Machine können ignoriert werden (30. Mai 2026).
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  42. 1 2 Luis Fernando Camarillo-Guerrero, Alexandre Almeida, Guillermo Rangel-Pineros, Robert D. Finn, Trevor D. Lawley: Massive expansion of human gut bacteriophage diversity, in: Cell Resource Band 184, Nr. 4, S. 1098–1109.e9, 18. Februar 2021, doi:10.1016/j.cell.2021.01.029. PrePrint vom 3. September 2020: bioRxiv, Europe PMC, doi:10.1101/2020.09.03.280214. Dazu:
  43. ↑ Luis Fernando Camarillo Guerrero: Integrative Analysis of the Human Gut Phageome Using a Metagenomics Approach, Doktorarbeit, Gonville & Caius College, University of Cambridge, August 2020, doi:10.17863/CAM.63973
  44. ↑ Taylor J. Busby, Craig R. Miller, Nancy A. Moran, James T. Van Leuven: Global Composition of the Bacteriophage Community in Honey Bees. In: ASM mSystems, Band 7, Nr. 7, 28. März 2022; doi:10.1128/msystems.01195-21, ResearchGate:359525896 (englisch).
  45. ↑ NCBI Nucleotide: Human gut metagenome contig0000036, whole genome shotgun sequence. Accession: PPYF01000036.
  46. ↑ NCBI Nucleotide: OJML01000036.1.
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  48. 1 2 Suguru Nishijima, Naoyoshi Nagata, Yuya Kiguchi, Yasushi Kojima, Tohru Miyoshi-Akiyama, Moto Kimura, Mitsuru Ohsugi, Kohjiro Ueki, Shinichi Oka, Masashi Mizokami, Takao Itoi, Takashi Kawai, Naomi Uemura, Masahira Hattori: Extensive gut virome variation and its associations with host and environmental factors in a population-level cohort. In: Nature Communications, Band 13, 6. September 2022, S. 5252; doi:10.1038/s41467-022-32832-w, PMID 36068216, bibcode:2022NatCo..13.5252N (englisch).
  49. 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 Shiraz A. Shah, Ling Deng, Jonathan Thorsen, Anders G. Pedersen, Moïra B. Dion, Josué L. Castro-Mejía, Ronalds Silins, Fie O. Romme, Romain Sausset, Leon E. Jessen, Eric Olo Ndela, Mathis Hjelmsø, Morten A. Rasmussen, Tamsin A. Redgwell, Cristina Leal Rodríguez, Gisle Vestergaard, Yichang Zhang, Bo Chawes, Klaus Bønnelykke, Søren J. Sørensen, Hans Bisgaard, Francois Enault, Jakob Stokholm, Sylvain Moineau, Marie-Agnès Petit, Dennis S. Nielsen: Expanding known viral diversity in the healthy infant gut. In: Nature Microbiology, Band 8, 10. April 2023, S. 986–998; doi:10.1038/s41564-023-01345-7 (englisch). Siehe insbes. Fig. 2b.
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  52. ↑ NCBI: Pseudomonas phage phiPto-bp6g (no rank) NCBI
  53. ↑ NCBI: Flavobacterium phage vB_FspP_elemoA_1-5B (species)
  54. 1 2 Marike Palmer, Brian P. Hedlund, Simon Roux, Philippos K. Tsourkas, Ryan K. Doss, Casey Stamereilers, Astha Mehta, Jeremy A. Dodsworth, Michael Lodes, Scott Monsma, Tijana Glavina Del Rio, Thomas W. Schoenfeld, Emiley A. Eloe-Fadrosh, David A. Mead: Diversity and Distribution of a Novel Genus of Hyperthermophilic Aquificae Viruses Encoding a Proof-Reading Family-A DNA Polymerase. In: Frontiers in Microbiology: Sec. Extreme Microbiology, Extremophiles: Microbial Genomics and Taxogenomics, Band 11, 12. November 2020, Nr. 583361 (eCollection 2020); doi:10.3389/fmicb.2020.583361, PMID 33281778, PMC 7689252 (freier Volltext), ResearchGate. Siehe insbesondere on image to zoom&p=PMC3&id=7689252_fmicb-11-583361-g001.jpg Fig. 1 und Supplement Data Sheet 1 (PDF).
  55. ↑ Rafael R. de la Haba, André Antunes, Brian P. Hedlund: Editorial: Extremophiles: Microbial genomics and taxogenomics. In: Frontiers in Microbiology: Sec. Extreme Microbiology, Extremophiles: Microbial Genomics and Taxogenomics, Band 13, 2. August 2022; doi:10.3389/fmicb.2022.984632, PMID 35983330, PMC 9379316 (freier Volltext) (englisch).
  56. ↑ Luke J. McKay, Olivia D. Nigro, Mensur Dlakić, Karen M. Luttrell, Douglas B. Rusch, Matthew W. Fields, William P. Inskeep: Sulfur cycling and host-virus interactions in Aquificales-dominated biofilms from Yellowstone’s hottest ecosystems. In: Nature: The ISME Journal, Band 16, 14. Oktober 2021, S. 842–855; doi:10.1038/s41396-021-01132-4.
  57. ↑ Octopus Spring. Auf: Mapcarta (de).
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  59. ↑ NCBI Taxonomy Browser: Thermocrinis Great Boiling Spring virus (species), sowie TPA_asm: Thermocrinis Great Boiling Spring virus strain TGBSV GBS41 clone GBS41,…. Anmerkung: NCBI klassifiziert diese Spezies als unclassified archaeal viruses, Thermocrinis ist aber eine Bakteriangattung der Aquificae.
  60. ↑ Great Boiling Spring. Auf: Black Rock Desert Nevada wiki. Stand: 28. Dezember 2021.
  61. ↑ Yellowstone NP – Joseph’s Coat Spring (4B1). Auf: Ultimate Campgrounds.
  62. ↑ Josephs Coat Springs (Quellen) und Joseph’s Coat Spring (Zeltplatz). Auf: Mapcarta (de).
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  65. ↑ Shoshone Geyser Basin, North Group – page 2. Auf: Volcanic Springs.
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