Das Amt Osten war im Königreich Hannover ein Amt mit Sitz in Osten.
Im Erzstift Bremen, Herzogtum Bremen-Verden und dessen Nachfolgestaaten bis zum Königreich Hannover bestand das Gericht Osten als Verwaltungs- und Rechtsprechungsbehörde.
1852 wurde auch in Hannover die Trennung der Rechtsprechung von der Verwaltung durchgeführt und die Patrimonialgerichtsbarkeit abgeschafft. Die Rechtsprechung ging an das Amtsgericht Osten, die Verwaltung kam zum neu geschaffenen Amt Osten. Der Sprengel von Amtsgericht und Amt waren gleich und gegenüber dem bisherigen Gericht erweitert. Das Amt Osten umfasste danach das bisherige Gericht Osten und die Gemeinden Großenwörden und Neuland des Amtes Himmelpforten sowie die Gemeinden Basbeck, Hemm, Hemmoor und Warstade des Amtes Bremervörde.
1859 wurde die Zahl der Ämter reduziert. Das Amt Osten blieb bestehen, der Sprengel des Amts wuchs um die anderen Gemeinden des Kirchspiels Lamstedt und die des Kirchspiels Hechthausen links der Oste.
1885 wurde das Amt Osten aufgelöst und der Kreis Neuhaus an der Oste gebildet.
Bei seiner Aufhebung im Jahre 1885 umfasste das Amt die folgenden Gemeinden: