| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Koordinaten: | 50° 6′ N, 6° 44′ O | |
| Bundesland: | Rheinland-Pfalz | |
| Landkreis: | Vulkaneifel | |
| Verbandsgemeinde: | Daun | |
| Höhe: | 440 m ü. NHN | |
| Fläche: | 8,03 km² | |
| Einwohner: | 330 (31. Dez. 2025) | |
| Bevölkerungsdichte: | 41 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 54570 | |
| Vorwahl: | 06599 | |
| Kfz-Kennzeichen: | DAU | |
| Gemeindeschlüssel: | 07 2 33 017 | |
| Gemeindegliederung: | 2 Ortsteile | |
| Adresse der Verbandsverwaltung: | Leopoldstraße 29 54550 Daun | |
| Website: | www.deudesfeld.de | |
| Ortsbürgermeister: | vakant (geschäftsführend: Helmut Weiler, 1. Beigeordneter) | |
| Lage der Ortsgemeinde Deudesfeld im Landkreis Vulkaneifel | ||


Deudesfeld (Lautschrift in Eifeler Mundart: „Deisseld“) ist eine Ortsgemeinde im südwestlichen Teil des Landkreises Vulkaneifel in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Daun an. In Deudesfeld wird moselfränkisch gesprochen. Deudesfeld ist ein staatlich anerkannter Erholungsort.
Die Gemeinde besteht aus dem Hauptort Deudesfeld und dem Ortsteil Desserath sowie den Wohnplätzen Hochscheiderhof, Jagdhaus Kurley im Speicherbachtal, Mausemühle und Turner Mühle.
Bis zum Ende des 18. Jahrhunderts gehörte Deudesfeld landesherrlich zum Kurfürstentum Trier und stand unter der Verwaltung und der Gerichtsbarkeit des Amtes Manderscheid.
Im Jahr 1794 wurde das Linke Rheinufer im ersten Koalitionskrieg von französischen Revolutionstruppen besetzt. Von 1798 bis 1814 gehörte Deudesfeld zum Kanton Manderscheid im Saardepartement.
Auf dem Wiener Kongress (1815) kam die Region an das Königreich Preußen, Deudesfeld wurde 1816 dem neu errichteten Kreis Daun im Regierungsbezirk Trier zugeordnet und von der Bürgermeisterei Weidenbach verwaltet.
Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde die Gemeinde Deudesfeld innerhalb der französischen Besatzungszone Teil des damals neu gebildeten Landes Rheinland-Pfalz.
Ein Kreuz mit drei Namenstafeln erinnert an 23 Gefallene des Ersten und 46 Gefallene des Zweiten Weltkriegs. Mitte Februar 1945 zog die Wehrmacht noch per Stellungsbefehl fünf Deudesfelder Jungen der Geburtsjahrgänge 1928 und 1929 zur Wehrmacht ein. Sie flüchteten aus dem Wehrertüchtigungslager in Gillenfeld und überlebten, bis am 6. oder 7. März US-Truppen Deudesfeld besetzten.
Die Entwicklung der Einwohnerzahl von Deudesfeld (die Werte von 1871 bis 1987 basieren auf Volkszählungen):
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Der Gemeinderat in Deudesfeld besteht aus acht Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 9. Juni 2024 in einer Mehrheitswahl gewählt wurden, und – wenn wieder ernannt – dem ehrenamtlichen Ortsbürgermeister als Vorsitzendem.
Die Stelle des Ortsbürgermeisters ist vakant. Da für die Direktwahl am 9. Juni 2024 kein gültiger Wahlvorschlag eingereicht wurde, obliegt die Neuwahl des Bürgermeisters gemäß rheinland-pfälzischer Gemeindeordnung dem Rat, der jedoch bisher keinen Kandidaten finden konnte. Nachdem der zunächst geschäftsführend im Amt verbliebene bisherige Ortsbürgermeister mit Ablauf des 15. November 2024 seine Aufgabe niederlegte, werden seitdem die Amtsgeschäfte von den Beigeordneten wahrgenommen.
Otmar Eckstein, der bisher letzte Ortsbürgermeister von Deudesfeld, hatte das Amt 2007 von Günter Bill übernommen. Zuletzt bei der Direktwahl am 26. Mai 2019 war Eckstein mit einem Stimmenanteil von 84,58 % für weitere fünf Jahre in seinem Amt bestätigt worden.
| Blasonierung: „Im von Schwarz über Silber geteilten Schild oben ein rotweiß geschachter Schrägrechtsbalken, unten eine blaue Axt mit Beil gekreuzt.“ | |
Der Fremdenverkehr spielt eine große Rolle in Deudesfeld. Jährlich werden etwa 50.000 Gästeübernachtungen gezählt, viele davon im Ortsteil Desserath. Seit 1960 ist Deudesfeld staatlich anerkannter Erholungsort.