| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Koordinaten: | 50° 8′ N, 6° 54′ O | |
| Bundesland: | Rheinland-Pfalz | |
| Landkreis: | Vulkaneifel | |
| Verbandsgemeinde: | Daun | |
| Höhe: | 409 m ü. NHN | |
| Fläche: | 1,82 km² | |
| Einwohner: | 56 (31. Dez. 2025) | |
| Bevölkerungsdichte: | 31 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 54558 | |
| Vorwahl: | 06573 | |
| Kfz-Kennzeichen: | DAU | |
| Gemeindeschlüssel: | 07 2 33 062 | |
| Adresse der Verbandsverwaltung: | Leopoldstraße 29 54550 Daun | |
| Website: | www.saxler-eifel.de | |
| Ortsbürgermeister: | Ralf-Peter Rhaesa | |
| Lage der Ortsgemeinde Saxler im Landkreis Vulkaneifel | ||

Saxler ist eine Ortsgemeinde im Landkreis Vulkaneifel in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Daun an.
Saxler liegt im Naturpark Vulkaneifel zwischen Ellscheid im Nordosten, Gillenfeld im Südsüdosten und Udler im Westen; der gleichnamige Hauptort liegt auf etwa 403 bis 422 m ü. NHN. Zur Ortsgemeinde gehören auch die Wohnplätze Mariahof, Michelshof, Saxlermühle, Waldhof und Weierhof. Nordwestlich vorbei an Saxler fließt im Übergangsbereich zu Waldhof der Alf-Zufluss Mürmesbach (Mürmesgraben).
Bei Drainagearbeiten wurde im Jahre 1991 nordnordwestlich von Saxler im Bereich eines Südhangs eine römische Siedlungsstelle gefunden. Dort wurden auch viele Keramikscherben aus dem 2. bis 4. Jahrhundert gefunden.
Saxler gehörte bis zum Ende des 18. Jahrhunderts zum Amt Daun des Kurfürstentums Trier, nach der Eroberung durch die Franzosen von 1798 bis 1814 zum Kanton Daun des Arrondissements Prüm im Département de la Sarre. Infolge des Wiener Kongresses von 1815 kam der Ort zum Königreich Preußen und gehörte zum Kreis Daun im Regierungsbezirk Trier und von 1822 an zur Rheinprovinz. Die Einwohnerzahl betrug 1910 95, 1939 117 und ist seither rückläufig.
Der Gemeinderat in Saxler besteht aus sechs Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 9. Juni 2024 in einer Mehrheitswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Ortsbürgermeister als Vorsitzendem.
Ralf-Peter Rhaesa wurde am 26. August 2024 zum Ortsbürgermeister von Saxler. Bei der Direktwahl am 9. Juni 2024 war er als einziger Bewerber mit einem Stimmenanteil von 57,1 % für fünf Jahre gewählt worden.
Sein Vorgänger Winfried Scheppe hatte das Amt von 2009 bis 2024 inne. Zuvor war Josef Max von 1984 bis 2009 Ortsbürgermeister.
| Blasonierung: „In blauem Schild ein schrägrechter silberner Balken, belegt mit einer roten, langstieligen Schaufel; oben begleitet von einem silbernen Mühlrad, unten von einem silbernen schrägrechts nach unten gewendeten Fisch.“ | |
Der Ort wird geprägt durch die katholische Kirche St. Wendelin, ein kleiner Saalbau aus dem frühen 18. Jh.