| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Koordinaten: | 50° 19′ N, 6° 58′ O | |
| Bundesland: | Rheinland-Pfalz | |
| Landkreis: | Vulkaneifel | |
| Verbandsgemeinde: | Kelberg | |
| Höhe: | 530 m ü. NHN | |
| Fläche: | 2,54 km² | |
| Einwohner: | 67 (31. Dez. 2025) | |
| Bevölkerungsdichte: | 26 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 53539 | |
| Vorwahl: | 02692 | |
| Kfz-Kennzeichen: | DAU | |
| Gemeindeschlüssel: | 07 2 33 233 | |
| LOCODE: | DE REA | |
| Gemeindegliederung: | 2 Ortsteile | |
| Adresse der Verbandsverwaltung: | Dauner Straße 22 53539 Kelberg | |
| Website: | www.vgv-kelberg.de | |
| Ortsbürgermeister: | Daniel Romes | |
| Lage der Ortsgemeinde Reimerath im Landkreis Vulkaneifel | ||
Reimerath ist eine Ortsgemeinde im Landkreis Vulkaneifel in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Kelberg an.
Der Ort liegt im Naturpark Vulkaneifel und im Landschaftsschutzgebiet „Kelberg“.
Die Gemeinde gliedert sich in die Ortsteile Reimerath und Bruchhausen.
Reimerath wurde erstmals in einer Urkunde vom 25. Mai 1216 als „Recinroth“ erwähnt, als Graf Gerhard von Are der Pfarrkirche zu Adenau die Stiftung des Anniversars seines Vaters Ulrich bestätigte. Der Ortsteil Bruchhausen wurde im Jahre 1409 erwähnt.
Reimerath gehörte bis zum Ende des 18. Jahrhunderts zum Schultheißenamt Welcherath des kurkölnischen Amtes Nürburg.
Im Jahr 1794 hatten französische Revolutionstruppen das Linke Rheinufer besetzt. Unter der französischen Administration gehörte Reimerath von 1798 bis 1814 zum Kanton Adenau im Rhein-Mosel-Departement. Aufgrund der 1815 auf dem Wiener Kongress getroffenen Vereinbarungen kam die Region zum Königreich Preußen. Unter preußischer Verwaltung war die Gemeinde Reimerath dem Kreis Adenau im Regierungsbezirk Koblenz zugeordnet und wurde von der Bürgermeisterei Kelberg verwaltet. Diese ging 1927 im Amt Kelberg und 1968 in der Verbandsgemeinde Kelberg auf. Nach dem Ersten Weltkrieg stand das Gebiet unter Französischer Militärverwaltung. Bei der Auflösung des Kreises Adenau im Jahr 1932 kam Reimerath zum Kreis Mayen. Seit 1946 ist die Region Teil des Landes Rheinland-Pfalz und gehörte bis 1949 bzw. 1955 zur Französischen Besatzungszone.
Im Zuge der kommunalen Neuordnung von Rheinland-Pfalz kam die Gemeinde am 7. November 1970 vom gleichzeitig aufgelösten Landkreis Mayen zum Landkreis Daun (heute Landkreis Vulkaneifel).
In Reimerath gibt es einen alten Steinbruch, in dem früher Trachyt abgebaut wurde.
Die Entwicklung der Einwohnerzahl von Reimerath, die Werte von 1871 bis 1987 beruhen auf Volkszählungen:
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Der Gemeinderat in Reimerath besteht aus sechs Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 9. Juni 2024 in einer Mehrheitswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Ortsbürgermeister als Vorsitzendem.
Daniel Romes wurde am 8. Dezember 2025 Ortsbürgermeister von Reimerath. Da nach der Amtsniederlegung des Vorgängers für eine am 7. Dezember 2025 angesetzte Direktwahl kein gültiger Wahlvorschlag eingereicht wurde, oblag die Neuwahl des Bürgermeisters gemäß rheinland-pfälzischer Gemeindeordnung dem Rat, der sich einstimmig für den bisherigen Beigeordneten Daniel Romes entschied.
Sein Vorgänger Matthias Schneider hatte das Amt 1994 übernommen. Zuletzt am 4. Juli 2024 war er vom Gemeinderat erneut als Ortsbürgermeister wiedergewählt worden. Zum 31. August 2025 legte er das Amt jedoch vorzeitig nieder, wodurch eine vorgezogene Neuwahl erforderlich wurde.
| Blasonierung: „Unter silbernem Schildhaupt mit schwarzem Balkenkreuz in Blau ein Kranz goldener Rosen mit silbernen Butzen.“ | |
| Wappenbegründung: Das schwarze Balkenkreuz weist auf die frühere Zugehörigkeit zum Kurfürstentum Köln hin; der Kranz aus Rosen symbolisiert das Patronat der Rosenkranzkönigin, der die Kapelle Reimeraths geweiht ist. |