| Wappen | Deutschlandkarte | |
|---|---|---|
|
| ||
| Basisdaten | ||
| Koordinaten: | 50° 20′ N, 6° 40′ O | |
| Bundesland: | Rheinland-Pfalz | |
| Landkreis: | Vulkaneifel | |
| Verbandsgemeinde: | Gerolstein | |
| Höhe: | 485 m ü. NHN | |
| Fläche: | 15,18 km² | |
| Einwohner: | 637 (31. Dez. 2025) | |
| Bevölkerungsdichte: | 42 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 54578 | |
| Vorwahl: | 06593 | |
| Kfz-Kennzeichen: | DAU | |
| Gemeindeschlüssel: | 07 2 33 083 | |
| LOCODE: | DE WMV | |
| Gemeindegliederung: | 2 Ortsteile | |
| Adresse der Verbandsverwaltung: | Kyllweg 1 54568 Gerolstein | |
| Website: | www.gerolstein.de | |
| Ortsbürgermeister: | David Mastiaux | |
| Lage der Ortsgemeinde Wiesbaum im Landkreis Vulkaneifel | ||
Wiesbaum ist eine Ortsgemeinde im Landkreis Vulkaneifel in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Gerolstein an.
Wiesbaum liegt im Naturpark Vulkaneifel.
Die Gemeinde gliedert sich in die Ortsteile Mirbach mit dem Traudenhof sowie Wiesbaum mit den Wohnplätzen Auf dem Kruchler, Birkenhof, Laubornhof und Wiesbaumermühle.
Der Ort Wiesbaum wurde unter dem Namen Wisebenne erstmals am 31. März 1131 urkundlich erwähnt, als Papst Innozenz II. dem Bonner Cassius-Stift den dortigen Besitz bestätigte.
Der Ortsteil Mirbach gilt als Stammsitz eines alten rheinischen Adelsgeschlechtes, der Herren von Mirbach, die zu Beginn des 20. Jahrhunderts dort eine künstliche Burgruine und die Erlöserkapelle errichteten.
Am 17. März 1974 wurde die bis dahin selbständige Gemeinde Mirbach eingemeindet.
Die Entwicklung der Einwohnerzahl von Wiesbaum bezogen auf das heutige Gemeindegebiet; die Werte von 1871 bis 1987 beruhen auf Volkszählungen:
|
|
Der Gemeinderat in Wiesbaum besteht aus zwölf Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 9. Juni 2024 in einer Mehrheitswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Ortsbürgermeister als Vorsitzendem.
David Mastiaux (CDU) wurde am 8. Oktober 2026 Ortsbürgermeister von Wiesbaum, nachdem er die Aufgaben bereits seit März 2026 als bisheriger Erster Beigeordneter ausgeübt hatte. Bei der Direktwahl am 13. September 2026 war er als einziger Bewerber mit 96,4 % der Stimmen zum künftigen Ortsbürgermeister gewählt worden.
Seine Vorgängerin Ruxandra Gericke hatte das Amt am 4. September 2019 übernommen. Bei der Wiederholungswahl am 25. August 2019 war sie mit einem Stimmenanteil von 81,43 % gewählt worden. Bei der Direktwahl am 9. Juni 2024 wurde sie als einzige Bewerberin mit 73,2 % für weitere fünf Jahre wiedergewählt. Mit Wirkung zum 1. März 2026 legte sie ihr Amt jedoch vorzeitig nieder, wodurch eine vorgezogene Neuwahl erforderlich wurde.
Gerickes Vorgängerin Karin Pinn hatte das Amt seit September 2011 ausgeübt, bei der Direktwahl am 26. Mai 2019 aber knapp die notwendige Mehrheit für eine Wiederwahl verfehlt.
| Blasonierung: „Von Rot über Silber geteilt, oben 5 (3:2) silberne Ringe, unten ein schwarzes Hirschgeweih mit Grind.“ | |
| Wappenbegründung: Das Wappen der Ortsgemeinde Wiesbaum bezieht sich auf ortsansässige Adelsgeschlechter und auf die früheren Besitzverhältnisse in der Gemeinde. Die Ritter von Wiesbaum führten fünf silberne Ringe im schwarzen Schildhaupt in ihrem Wappen, die in das Wappen der Ortsgemeinde Wiesbaum, aber auf rotem Grund, übernommen wurden. Der Ortsteil Mirbach ist eng verbunden mit dem rheinischen Adelsgeschlecht von Mirbach, das hier sein Stammhaus hatte. Die von Mirbach führten in schwarz ein silbernes Hirschgeweih mit Grind. Ihr Wappen ist in verkehrten Farben im unteren Wappenteil aufgenommen. Die Zweiteilung des Wappens steht darüber hinaus für die beiden Ortsteile Wiesbaum und Mirbach. |