| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Koordinaten: | 50° 17′ N, 6° 34′ O | |
| Bundesland: | Rheinland-Pfalz | |
| Landkreis: | Vulkaneifel | |
| Verbandsgemeinde: | Gerolstein | |
| Höhe: | 490 m ü. NHN | |
| Fläche: | 20,95 km² | |
| Einwohner: | 637 (31. Dez. 2025) | |
| Bevölkerungsdichte: | 30 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 54597 | |
| Vorwahl: | 06593 | |
| Kfz-Kennzeichen: | DAU | |
| Gemeindeschlüssel: | 07 2 33 241 | |
| Gemeindegliederung: | 3 Ortsteile | |
| Adresse der Verbandsverwaltung: | Kyllweg 1 54568 Gerolstein | |
| Website: | www.steffeln.de | |
| Ortsbürgermeister: | vakant (geschäftsführend: Bruno Juchems, 1. Beigeordneter) | |
| Lage der Ortsgemeinde Steffeln im Landkreis Vulkaneifel | ||





Steffeln ist eine Ortsgemeinde im Landkreis Vulkaneifel in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Gerolstein an.
Der Ort liegt in der Vulkaneifel. Zur Gemeinde Steffeln gehören die Ortsteile Auel und Lehnerath mit den Gehöften Kirchenhof, Lindenhof und Petershof sowie die Wohnplätze Rodert, Römerhof, Steffelner Mühle und Waldfrieden.
Der Jahresniederschlag beträgt 946 mm.
In römischer Zeit (2./3. Jahrhundert) befand sich oberhalb des heutigen Ortes ein Gutshof (Villa rustica). Die Römer bauten bereits die vulkanischen Tuffe am Kirchberg ab. Erstmals urkundlich genannt wird Steffeln im Jahr 943 als stephilines im Besitz der Abtei Prüm. Seit dem 13. Jahrhundert unter wechselnder Herrschaft (Herren bzw. Grafen Manderscheid-Schleiden, ab 1617 die Grafen von Manderscheid-Gerolstein) gehörte die Unterherrschaft Steffeln landeshoheitlich jedoch mehr als 300 Jahre zum Herzogtum Luxemburg (bis 1795). Dagegen waren die Ortsteile Auel (983 erstmals erwähnt) und Lehnerath im Besitz der Grafen von Manderscheid-Gerolstein.
Am 7. November 1970 wurde die bis dahin selbständige Gemeinde Auel (damals 153 Einwohner) nach Steffeln eingemeindet und der Weiler Lehnerath mit den Höfen Kirchenhof, Lindenhof und Petershof (zusammen damals 55 Einwohner) von der Gemeinde Basberg nach Steffeln umgemeindet. Gleichzeitig wurde Steffeln zusammen mit 14 weiteren Gemeinden vom aufgelösten Landkreis Prüm in den Landkreis Daun (seit 2007 Landkreis Vulkaneifel) umgegliedert.
Die Entwicklung der Einwohnerzahl von Steffeln bezogen auf das heutige Gemeindegebiet; die Werte von 1871 bis 1987 beruhen auf Volkszählungen:
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Der Gemeinderat in Steffeln besteht aus zwölf Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 9. Juni 2024 in einer Mehrheitswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Ortsbürgermeister als Vorsitzendem.
Das Amt ist derzeit vakant. Bernd Meis wurde am 3. Juli 2024 Ortsbürgermeister von Steffeln. Bei der Direktwahl am 9. Juni 2024 war er als einziger Bewerber mit einem Stimmenanteil von 70,8 % gewählt worden. Am 11. Mai 2025 legte Bernd Meis das Amt vorzeitig nieder. Bis zur Neuwahl eines Ortsbürgermeisters führt der Erste Beigeordnete Bruno Juchems die Amtsgeschäfte der Ortsgemeinde.
Die Vorgängerin von Bernd Meis, Sonja Blameuser, hatte das Amt am 5. Juli 2019 übernommen. Zuvor war Werner Schweisthal zehn Jahre Ortsbürgermeister der Gemeinde.
| Blasonierung: „In Silber eine blaue, von je einem sechsstrahligen blauen Stern flankierte Spitze; in der Spitze ein aufrechtes, silbernes Flammenschwert mit goldenem Griff.“ | |
| Wappenbegründung: Die blaue Spitze symbolisiert den „Steffelnkopf“, der vom Ort den Namen hat. Das Flammenschwert ist das Attribut des Ortspatrons hl. Michael; die beiden Sterne erinnern an den Strahlenkranz des hl. Johannes Nepomuk, dem Ortspatron von Auel. |