Liste von Mathematikerinnen

Sophie Germain (1776–1831)

Diese Liste von Mathematikerinnen enthält bekannte Mathematikerinnen und Vorreiterinnen sowie theoretische Informatikerinnen und theoretische Physikerinnen mit deutlich mathematischer Ausrichtung. Gelistet werden auch Preisträgerinnen der Noether Lecture und des Ruth Lyttle Satter Prize in Mathematics und anderer Mathematikpreise sowie Mathematikhistorikerinnen (zu Mathematikern siehe diese Liste). Nicht gelistet sind Personen mit Mathematik-Abschlüssen, die sich aber in anderen Bereichen einen Namen gemacht haben (etwa Danica McKellar als Schauspielerin), Astronominnen (häufiges Betätigungsfeld für Mathematikerinnen im 18. Jahrhundert, etwa Caroline Herschel, oder im Umkreis von Jérôme Lalande wie Nicole-Reine Lepaute) sowie theoretische Physikerinnen (siehe dazu die Physikerinnen- oder Astronominnen-Liste). Die Einordnung in das jeweilige Jahrhundert erfolgt nach dem zeitlichen Wirkungsschwerpunkt, der sich in der Regel am Datum der Promotion festlegen lässt.

Antike

18. Jahrhundert

Émilie du Châtelet (1706–1749)

19. Jahrhundert

Ada Lovelace (1815–1852)
Sofja Wassiljewna Kowalewskaja (1850–1891)

20. Jahrhundert

A

B

C

Mary Cartwright (links) mit Charles Pugh, Nizza 1970

D

Ingrid Daubechies (* 1954)

E

F

G

Shafrira Goldwasser
Alice Guionnet (2006)

H

I

J

K

Linda Keen
Olga Ladyschenskaja

L

M

Dusa McDuff

N

Emmy Noether (1882–1935)

O

P

R

Julia Robinson (1919–1985)
Marie-Françoise Roy (* 1950)

S

T

Olga Taussky-Todd (1906–1995)

U

Karen Uhlenbeck (* 1942)

V

Claire Voisin (* 1962)

W

Grace Wahba (* 1934)

Y

Z

21. Jahrhundert

Maryam Mirzakhani 2014
Maryna Viazovska 2013

Mathematikhistorikerinnen

Sonstiges

Während Sophie Germain Anfang des 19. Jahrhunderts noch ein männliches Pseudonym (Monsieur Leblanc) benutzen musste oder bevorzugte, um Anerkennung zu erlangen (später offenbarte sie sich gegenüber Carl Friedrich Gauß), benutzte Noga Alon ab den 1980er Jahren für einige seiner Veröffentlichungen das Pseudonym A. Nilli (mit einem Kinderfoto seiner gleichnamigen Tochter in Das Buch der Beweise versehen).

Siehe auch

Literatur

Einzelnachweise

  1. 1 2 Frauen in der Mathematik. Deutsche Mathematiker-Vereinigung (DMV), archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 29. Mai 2014; abgerufen am 7. August 2020.
  2. ↑ Susan E. Kelly, Sarah A. Rozner: Winifred Edgerton Merrill: “She Opened the Door”. In: Notices of the American Mathematical Society. Band 59, Nr. 4, April 2012, ISSN 0002-9920, S. 504–512, doi:10.1090/noti818 (englisch).
  3. ↑ Sofja Wassiljewna Kowalewskaja war 1874 in Göttingen noch in absentia nur durch Einreichung von Arbeiten promoviert worden, vgl. Larry Riddle: Grace Chisholm Young. Agnes Scott College, 13. März 2017, abgerufen am 7. August 2020 (englisch, Biografie).
  4. ↑ J. J. O'Connor, E. F. Robertson: Margaret Hilary Ashworth Millington. In: MacTutor History of Mathematics archive. University of St Andrews, Februar 2010, abgerufen am 9. August 2020 (englisch).
  5. ↑ Emmy Noether war außerordentliche, nicht verbeamtete Professorin.
  6. ↑ J. J. O'Connor, E. F. Robertson: Eléna Wexler-Kreindler. In: MacTutor History of Mathematics archive. University of St Andrews, Juli 2007, abgerufen am 9. August 2020 (englisch).
  7. ↑ Vi Hart and Matt Parker to Receive 2018 JPBM Communications Awards. American Mathematical Society, 8. Dezember 2017, abgerufen am 9. August 2020 (englisch). , zum Beispiel Youtube-Videos Doodling in Math Class