| Bagnity | ||
|---|---|---|
| ? | ||
| Basisdaten | ||
| Staat: | ||
| Woiwodschaft: | Ermland-Masuren | |
| Powiat: | Ostróda | |
| Gmina: | Małdyty | |
| Geographische Lage: | 53° 50′ N, 19° 45′ O | |
| Höhe: | 123 m n.p.m. | |
| Einwohner: | ||
| Postleitzahl: | 14-330 | |
| Telefonvorwahl: | (+48) 89 | |
| Kfz-Kennzeichen: | NOS | |
| Wirtschaft und Verkehr | ||
| Straße: | Wodziany/DW 613 ↔ Surzyki Małe – Jaśkowo | |
| Eisenbahn: | kein Bahnanschluss | |
| Nächster int. Flughafen: | Danzig | |
Bagnity (deutsch Bagnitten) ist ein Ort in der polnischen Woiwodschaft Ermland-Masuren und gehört zur Gmina Małdyty im Powiat Ostródzki.

Bagnity liegt im Westen der Woiwodschaft Ermland-Masuren, 15 Kilometer südwestlich der Stadt Morąg bzw. 20 Kilometer nordwestlich der Kreismetropole Ostróda.
Das einstige Baggnitten, nach 1785 Bagnitten genannte Dorf bestand bereits zur Ordenszeit und wurde von mehreren großen und kleinen Höfen gebildet. Es gehörte damals zum Kammeramt Neimen in der Komturei Christburg.
Am 11. Mai 1353 verlieh der Komtur zu Christburg, Conrad von Broningisheim, Land an Jonusch und seine Nachfahren, und 1437 findet sich ein Eintrag des Dorfs im Zinsbuch der Komturei. 1785 wurde Bagnity als „cöllmisch Dorf“ mit fünf Feuerstellen erwähnt, 2820 als ebensolches mit sieben Feuerstellen bei 46 Einwohnern.
Als 1874 der Amtsbezirk Nickelshagen im ostpreußischen Kreis Mohrungen, Regierungsbezirk Königsberg, errichtet wurde, fand die Landgemeinde Bagnitten dort Aufnahme. Im Jahre 1885 zählte das Dorf 80 Einwohner, im Jahre 1910 waren es 69.
Am 30. September 1928 schloss sich die Landgemeinde Bagnitten mit dem Gutsbezirk Schmolehnen sowie dem Gutsbezirk Groß Kanten zur neuen Landgemeinde Bagnitten zusammen., und am 21. September 1929 wurde diese neue Landgemeinde in den Amtsbezirk Hanswalde umgegliedert. Die Zahl der Einwohner Bagnittens belief sich im Jahre 1933 auf 152 und im Jahre 1939 auf 149.
In Kriegsfolge fiel 1945 das gesamte südliche Ostpreußen an Polen. Bagnitten erhielt die polnische Namensform „Bagnity“ und ist heute eine Ortschaft innerhalb der Gmina Małdyty im Powiat Ostródzki, von 1975 bis 1998 der Woiwodschaft Olsztyn, seither der Woiwodschaft Ermland-Masuren zugehörig.
Bis 1945 war Bagnity in die evangelische Kirche in Groß Simnau in der Kirchenprovinz Ostpreußen der Kirche der Altpreußischen Union eingegliedert, außerdem in die römisch-katholische Pfarrei St. Joseph in der Kreisstadt Mohrungen.
Heute gehört Bagnity katholischerseits zur Pfarrkirche in Szymonowo im Bistum Elbląg, evangelischerseits zur Kirchengemeinde in Morąg, einer Filialgemeinde von Ostróda in der Diözese Masuren der Evangelisch-Augsburgischen Kirche in Polen.
Bagnity liegt an einer Nebenstraße, die bei Wodziany von der Woiwodschaftsstraße 613 abzweigt und über Surzyki Małe bis nach Jaśkowo führt.
Eine Bahnanbindung besteht nicht mehr. Von 1893 bis 1945 war Groß Hanswalde die nächste Bahnstation an der Bahnstrecke Elbing–Osterode i. Ostpr.–Hohenstein, die nicht mehr existiert.