| Gizajny | ||
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| Basisdaten | ||
| Staat: | ||
| Woiwodschaft: | Ermland-Masuren | |
| Powiat: | Ostróda | |
| Gmina: | Małdyty | |
| Geographische Lage: | 53° 56′ N, 19° 40′ O | |
| Einwohner: | ||
| Postleitzahl: | 14-330 | |
| Telefonvorwahl: | (+48) 89 | |
| Kfz-Kennzeichen: | NOS | |
| Wirtschaft und Verkehr | ||
| Straße: | Gumniska Wielkie/DW 613 ↔ Budwity | |
| Eisenbahn: | Bahnstrecke Olsztyn–Bogaczewo Bahnstation: Małdyty | |
| Nächster int. Flughafen: | Danzig | |
Gizajny (deutsch Gischainen) ist ein Ort in der polnischen Woiwodschaft Ermland-Masuren und gehört zur Gmina Małdyty im Powiat Ostródzki.

Gizajny liegt 700 Meter südlich des Jezioro Budwity (auch: Jezioro Piniewo, deutsch Bauditter oder Pinnauer See) im Westen der Woiwodschaft Ermland-Masuren, 17 Kilometer westlich der Stadt Morąg bzw. 31 Kilometer nordwestlich der Kreismetropole Ostróda.
Das einst Gischeinen und nach 1820 Gischainen genannte kleine Dorf war ein Vorwerk und gehörte zum Gut Budauen im ostpreußischen Kreis Mohrungen. Im Jahre 1820 zählte Gischainen 32 Einwohner.
Als Teil des Guts Bauditten kam Gischainen 1874 zum neu errichteten Amtsbezirk Bauditten. Die Zahl seiner Einwohner verringerte sich bis 1885 auf 22 und belief sich 1905 auf nur noch zehn.
Am 30. September 1928 wurde der Gutsbezirk Bauditten in eine Landgemeinde umgewandelt. Gischainen wurde nun Teil dieser neuen Gemeinde.
Als man in den frühen 1930er Jahren für Bauditten eine neue Schule zu bauen beabsichtigte, fiel die Wahl auf Gischainen. 1932 wurde sie eröffnet. Hauptlehrer bis 1938 war Lehrer Liedtke, ab 1938 Lehrer Krusat. Noch in der Zeit nach 1945 wurde das Schulgebäude genutzt.
Im Jahre 1945 wurde in Kriegsfolge das gesamte südliche Ostpreußen an Polen abgetreten. Gischainen erhielt die polnische Namensform „Gizajny“ und ist heute als Osada (= „Siedlung“) eine Ortschaft im Verbund der Gmina Małdyty im Powiat Ostródzki, von 1975 bis 1998 der Woiwodschaft Olsztyn, seither der Woiwodschaft Ermland-Masuren zugehörig.
Bis 1945 war Gischainen in die evangelische Kirche Groß Arnsdorf in der Kirchenprovinz Ostpreußen der Kirche der Altpreußischen Union eingegliedert, außerdem in die römisch-katholische Kirche St. Joseph in der Kreisstadt Mohrungen im Bistum Ermland.
Heute gehört Gizajny katholischerseits zur Pfarrei Jarnołtowo mit einer Filialkapelle im nähergelegenen Dorf Budwity. Sie gehört zum Dekanat Morąg im Bistum Elbląg. Evangelischerseits ist Gizajny der Kirchengemeinde in Morąg zugeordnet, einer Filialgemeinde von Ostróda in der Diözese Masuren der Evangelisch-Augsburgischen Kirche in Polen.
Gizajny liegt an einer Nebenstraße, die bei Gumniska Wielkie von der Woiwodschaftsstraße 613 abzweigt und nach Budwity führt.
Die nächste Bahnstation ist Małdyty und liegt an der Bahnstrecke Olsztyn–Bogaczewo. Bis 1999 bzw. 2004 bot zusätzlich der Bahnhof Budwity Anschluss an die Bahnstrecke Małdyty–Malbork. Sie wird heute nicht mehr befahren.