| Hochstatt | ||
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| Staat | ||
| Region | Grand Est | |
| Département (Nr.) | Haut-Rhin / Europäische Gebietskörperschaft Elsass (68) | |
| Arrondissement | Altkirch | |
| Kanton | Altkirch | |
| Gemeindeverband | Sundgau | |
| Koordinaten | 47° 42′ N, 7° 17′ O | |
| Höhe | 248–320 m | |
| Fläche | 8,55 km² | |
| Einwohner | 2.173 (1. Januar 2023) | |
| Bevölkerungsdichte | 254 Einw./km² | |
| Postleitzahl | 68720 | |
| INSEE-Code | 68141 | |
Hochstatt ist eine französische Gemeinde mit 2173 Einwohnern (Stand 1. Januar 2023) im Département Haut-Rhin in der Region Grand Est (bis 2015 Elsass). Sie gehört zum Arrondissement Altkirch, zum Kanton Altkirch und zum Gemeindeverband Sundgau.
Die Gemeinde Hochstatt liegt im Sundgau, sieben Kilometer südwestlich des Stadtzentrums von Mülhausen im Tal des Flusses Ill.
Nachbargemeinden von Hochstatt sind Morschwiller-le-Bas im Norden, Brunstatt-Didenheim im Nordosten, Zillisheim im Südosten, Frœningen im Süden, Galfingue im Westen sowie Heimsbrunn im Nordwesten.
Auf der Gemarkung wurden Spuren jungsteinzeitlicher Besiedlung und Reste einer gallo-römischen Villa entdeckt. In den Urkunden erscheint der Ort erstmals 1348 als Hochstatt, 1364 als Hostat. Bedeutung: Siedlung auf einer Anhöhe. Der rein germanische Ortsname macht die Vermutung, der Ort sei bereits zur Römerzeit entstanden, unwahrscheinlich.
Bis 1324 gehörte der Ort zur Grafschaft Pfirt (Herrschaft Altkirch) und kam dann durch die Heirat der Johannna von Pfirt mit Herzog Albrecht II. von Österreich an Habsburg. Im Westfälischen Frieden 1648 ging der Ort mit dem ganzen elsässischen Besitz der Habsburger an die französische Krone. Nach dem Deutsch-Französischen Krieg 1870/71 bis 1918 gehörte der Ort zum deutschen Reichsland Elsaß-Lothringen. Im Ersten Weltkrieg blieb der Ort bis Kriegsende in deutscher Hand. Bei zwei nur kurzfristigen französischen Vorstößen auf Mühlhausen im August 1914 geriet der Ort in die Kampfzone. Ein Feldkreuz auf der Haselstein-Anhöhe erinnert an die Stationierung französischer Artillerie an dieser Stelle. Im Zweiten Weltkrieg gelangte Hochstatt nach dem Waffenstillstand im Juni 1940 unter deutsche Verwaltung (Gau Baden-Elsass). Die im November 1944 von der Burgundischen Pforte zur Rheinebene vorstoßenden Truppen der französischen 1. Armee unter General de Lattre de Tassigny hatten bereits am 21. Mühlhausenbefreit. Hochstatt erlebte seine Befreiung von der Naziherrschaft erst am 25. November.
Die Peter-und-Paul-Kirche entstand zur Louis-Philippe-Zeit 1832. Sie besitzt ein von Säulen flankiertes und von einem Dreiecksgiebel bekröntes klassizistisches Portal. Im Zweiten Kaiserreich (1862) wurde der jetzige Turm errichtet. Callinet-Orgel von 1836.
| Jahr | 1962 | 1968 | 1975 | 1982 | 1990 | 1999 | 2006 | 2018 |
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| Einwohner | 1113 | 1168 | 1576 | 1913 | 1831 | 1876 | 2053 | 2169 |